logoblogg.de • Elektrische Zigarette 

Montag, 26.02.2007

Sie bloggt, sie lebt, sie überlebt ;) ...

... Ende Februar - wieder daheim und absolut erholt nach einem siebentägigem Urlaub an der Ostseeküste! Während Frau M. quietschte und hüpfte wartete ich ungeduldig auf Nachricht von ihr. Und ja! Dann kam die Note! Juchhuh! Wir sind durch - mit sehr gutem Ergebnis!

Leider hätte ich diese super Nachricht nicht länger als bis zum Verdauungsspaziergang am Strand genießen können. Ob man es glaubt oder nicht, die Japaner haben nun auch mich im Visier!
Freitag war ein sehr kalter Tag am Strand. Über nacht hatte es sogar gefroren, so dass über dem Sand eine Eisschicht lag. Teilweise waren auch Wasserpfützen am Strand überfroren. NATÜRLICH bin ich denen nicht zum Opfer geworden...

marilu läuft also fröhlich, glücklich und satt durch den Sand *tralala* und plötzlich merkt sie, dass ihr linkes Bein, geschweige denn ihr linker Fuß, dem Gehimpuls nicht folgt. Erstaunt nach unten gesehen - der Ostseestrandsand hat plötzlich die Qualität von Treibsand angenommen...
Unter größten Schwierigkeiten befreite marilu ihr Bein,nur um festzustellen, dass nun das rechte Bein bis zur Hälfte der Wade im Sand steckt! Leichte Panik - aber es gelang ihr, ihre Jeans, ihre Schuhe und ihr Leben zu retten.

Und da bin ich nun also wieder!

PS: ... jeder außer mir hätte wohl gewusst, dass auch noch 3 Meter neben der Pfütze der Sand von Wasser durchtränkt sein könnte, ODER liege ich mit der Vermutung etwa falsch?!

Freitag, 16.02.2007

marilu auch im Kino: Mitten ins Herz..

... natürlich musste die Frau M. nicht allein den Weg zurück in die Freizeitgestaltung beschreiten, sondern wurde durch mich begleitet.

Ob es ihr etwas geholfen hat?! Man mag es bezweifeln... ... aber unterhaltsam war es allemal...

Unser Abend begann in einem Restaurant, wo es schon beim Bestellen zu Komplikationen kam.
Während Frau M. bestellte, beobachtete ich den Fernseher oben in der Ecke, ohne zu kapieren, dass ich auch schon bestellen sollte. Aber wer kann auch ahnen, dass zwei Bestellungen über einen Bon laufen, auch wenn die Rechnung getrennt gezahlt wird.

Auf dem Weg zum Kino mussten wir durch den Regen laufen - Regenschirme?! Das ist doch was für Weichlinge... Phh, aber doch nicht für uns. ;)

Der Film hat mir auch richtig gut gefallen! Inzwischen mag ich sogar Hugh Grant, der sich in dem Interview als "performing seal" bezeichnet (= bezogen auf seine "Sangeskunst".



Nein... singen ist nicht seine Stärke...

Irgendein Ereignis des Abends habe ich vergessen - das schlimme ist, ich weiß noch, dass das der Grund für diesen Beitrag sein sollte...

Oweh - mein Gedächtnis...

Vielleicht wird es mir ja wieder einfallen...

Samstag, 10.02.2007

Kathrine Kressmann Taylor - Adressat unbekannt

Zeit, hier mal wieder ein Buch vorzustellen, dass mich extrem berührt hat:

Das 1938 erschienene "Adressat unbekannt" von Kathrine Kressmann Taylor.



Inhalt:

Dieser Briefroman umspannt die Zeit von November 1932 - März 1934. Die beiden Freunde und Geschäftspartner Martin Schulse und Max Eisenstein stehen miteinander im Briefkontakt, nachdem Martin aus San Francisco nach München zurückkehrt.

Aus den ersten Briefen wird deutlich, wie sehr die beiden einander verbunden sind: sie vertrauen sich ihre Geheimnisse an, herzen sich und sprechen ehrlich miteinander.
Im März 1933 äußert Martin noch Zweifel an Hitler, erfreut sich aber auch der Aussicht, dass Deutschlands "Geschichte auf ein weißes, neues Blatt geschrieben" werden wird. Er verfällt dem "hysterischen Befreiungsrausch", tritt in die Partei ein, macht Karriere in einem Regierungsposten und verkehrt mit dem Landadel. Ihm geht es gut. Doch mit welchen Folgen und auf wessen Kosten?

Innerhalb kürzester Zeit verfällt Martin der Propaganda. Er saugt sie förmlich auf und begegnet seinem ehemaligem Freund kalt und herzlos. Als er sagt, dass "wir [...] das bittere Brot der Scham und die dünne Suppe der Armut gegessen" haben, wird klar, dass er seine ehemaligen Ideale durch die Verführungen der Zeit ausgetauscht hat. Er identifiziert sich mit einem Lebensstil, den er nie kennengelernt hat.

Mehr mag ich an dieser Stelle nicht verraten, denn das was folgt, ist voller Emotionen! Ich möchte nicht zuviel verraten.

Zum Buch (dem Nachwort entnommene Informationen):

"Adressat unbekannt" von Katherine Kressmann Taylor erschien erstmals 1938 in der Zeitschrift "Story". Innerhalb von zehn Tagen war die gesamte Auflage vergriffen. 1939 wurde der Briefroman bei Simon / Schuster als Buch herausgegeben.

1992 druckte "Story" die Geschichte erneut ab und erzeugte erneut eine große Resonanz.

Meine Meinung:

Eigentlich mag ich so kurze Bücher nicht, weil ich meist dann mit den Personen warm geworden bin, wenn das Ende vor mir steht. Aber hier ist nicht ein Wort zu wenig und zu viel verwandt worden.

Die Pointe, sofern man davon sprechen kann, jagte mir einen Schauer nach dem anderen über den Rücken.

Besonders bitter wird wohl jedem der folgende Satz aufgestoßen sein:

"Dem Himmel sei dank, dass er [Hitler] ein wahrer Führer ist und nicht ein Engel des Todes."

Absolut empfehlenswertes Büchlein mit brisanter und schockierender Handlung! Es ist zwar schnell gelesen, aber der Effekt hallt nach - nach 3 Wochen bekomme ich noch immer eine Gänsehaut, wenn ich daran denke.

Freitag, 09.02.2007

Itroducing the book...

... sorry, dsss ich euch mit youtube-Videos förmlich überschwemme, aber manche müssen einfach verbreitet werden.



Begegnet dieser großartigen Erfindung und den damit einhergehenden Fragen und Problemen...

Donnerstag, 08.02.2007

Diplomrechtschreibfehler...

... bevor unsere Benotung Ende des Monats kommt, möchte ich euch noch mein letztes Bild aus der Korrekturphase zeigen:



Klassischer freudscher Versprecher!
Was für ein rauschendes Fest das wohl geworden wäre...

Samstag, 03.02.2007

Was uns in unserem Beruf erwartet ...

...(zumindest, wenn man ins traditionelle Bibliothekswesen möchte), erzählt dieses US-amerikanische Werbefilmchen von 1946:



Herrlich altmodisch, aber im Prinzip noch immer aktuell und auch auf Deutschland übertragbar.

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Wem dies zu langweilig ist, lässt sich vielleicht mit dieser kreativen Nutzung des Bibliotheksraums "trösten":



... und muss dann zur Beruhigung doch nochmal das obige schauen, um die Nerven zu beruhigen.

In dem Sinne: einen schönen Samstag!

Sonntag, 21.01.2007

Noch schnell ein Eintrag vor dem tageswechsel...

...weil ich das der claudinchen versprochen habe!

Irgendwie ist der Tag verflogen - erst Frau M.s Teil der Dipl.-Arb. Korrektur gelesen, dann mit der der Frau K. weitergemacht und anschließend Korrekturen am eigenen Teil vorgenommen.

Phhhuhhh... und nebenbei geyoutubed... das macht halt doch mehr als süchtig!

Nunja, was passiert sonst?

Freitag war ich in der FH und traf zufällig claudinchen, die sich auf ihre Diplomarbeit vorbereitet und fleißig Konzepte sammelt, zusammenschreibt und kopiert! ;)
ich wünsche schonmal viel Erfolg! Aber an dem zweifele ich sowieso nicht!

So, Zeit für den beitrag für heute zu beschließen! Ich wünsche euch allen einen guten Wochenendausklang!


Sonntag, 07.01.2007

Warten auf die EM...

...dieser Artikel ist für diejenigen unter euch, die nicht täglich bild.de anklicken, bzw. die Printausgabe lesen:

Wollt ihr mehr von den "11 Freunden" sehen?! Dann schaut bei "Deutsche 11 Backstage" vorbei, wo ihr das "Sommermärchen" in einer Knetausgabe miterleben könnt.

noch besteht der Kader aus Olli, Poldi, Schweini, Michi und Klinsi. Aber schon bald, wird sich der Lehmann dazu gesellen!

Beginnt am besten mit: Zweite Chance für Kahn

Freitag, 05.01.2007

Frauen und Männer...

Er war wieder da!

Schleimte beim Neujahrswunsch fast über die Ladentheke, weil er Chefins Hand halten durfte. Sie daraufhin gekonnt: "Ihnen auch ein frohes neues Jahr. Ich hoffe, Ihr Vorsatz besteht darin, dieses Jahr etwas leiser durch die Welt zu gehen."

Dreist, aber durchaus gekonntes Manöver! Respekt!

Woraufhin sich seine Lautstärke erst etwas mäßigte, nur um 1 Minute später förmlich über das alte Maß hinaus zu gehen, als er begann eine Hass- und Schmährede auf Frauen loszulassen (klassischer Fall von "im Nebel stehen" und "Reptiliengehirn").

Nach diversen unfreiwillig komischen Äußerungen seinerseits wär ich nun aber echt fast am Lachen erstickt, als er Chefin sagte, "sie brauche aber doch nicht wegen seines Schicksals weinen..." (er muss Lachtränen mit echten verwechselt haben...).
Nein, im Ernst: Ich beneide Chefin echt um ihre Fähigkeit, dabei höflich und ohne eine Miene zu verziehen, diesen Schwachsinn anzuhören. Ich hätte ihn schon längst vor die Tür gesetzt!

Der Höhepunkt dieses Intermezzos war letztendlich, als er schon im Hinausgehen anmerkte, dass er mal wieder auf der Suche nach einer Frau sei, er hätte in den letzten Jahren etwas Pech gehabt (2 Scheidungen, wobei er beide Frauen im Ausland aufgegabelt hat - muss man mehr sagen?!). Vielleicht kennen wir ja eine passende Frau für ihn... *blinker,blinker* - schon klar, wen er meint!

Die Frau, die sich bei uns auch noch für einen solchen Lebenspartner bedankt, möchte ich nicht kennenlernen. Ha...

Freitag morgen an der FH...

... neue Örtlichkeiten, aber das gleiche Problem: keiner fühlt sich zuständig für das Öffnen der PC-Labors und so hastete marilu von Adminbüro zu Adminbüro zu Adminbüro zu Hausmeisterloge - ohne Erfolg. Nur um zurück vor der Labortür festzustellen, dass sie Admin2 in seinem Büro verpasst hatte, weil er gerade seine morgendliche Aufschließrunde machte...

Deshalb sitze ich nun hier allein (! wo sind all die Studis?!?!) und kann endlich wieder einen Eintrag verfassen.

Das neue Jahr hat mich schon gewaltig im Griff - während der ersten beiden Tage habe ich in der Buchhandlung den kompletten Bestand handschriftlich (!) in Inventurlisten eingetragen (diese werde ich Ende des Monats in eine Exceltabelle übertragen) und den Rest der Woche bin ich für meinen Zweitjob unterwegs. Nebenbei will die Diplomarbeit beendet werden - nur noch 26 Tage!

Ein gebührt der claudinchen, die meinen ersten Entwurf tapfer bis zum Schluss kommentierte (auch an Stellen, die sie noch gar nicht kommentieren musste, weil sie nur Gedankenstützen waren.)Das geht natürlich auch an Frau M.

Ansonsten passiert nicht viel. Aber ehrlich gesagt, ist auch keine Zeit für weitere Erlebnisse - die Tage sind schier zu kurz und mein Schlafbedürfnis, wie immer im Januar, arg zu groß... böse Kombination, die aber bisher trotzdem immer zu zufriedenstellenden Ergebnissen führte.

In diesem Sinne, bis zum nächsten Eintrag!